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Spielend fördern

Golfpark München-Aschheim hilft der Jugend und den Behinderten: Ein Turnier des Fördervereins brachte an einem Tag 7850 Euro ein

Eine Idee und Aktion, die vielen Sportvereinen in Deutschland gut stünde: Der Golfpark München-Aschheim, dank eines guten Managements seit 2018 in positiven Zahlen, fördert mit seiner Einrichtung eines „Fördervereins“ seit Jahren u. a. den Nachwuchs, um ihn durch Sport und (Golf-)Spiel in richtige Lebensbahnen zu führen – und auch Behinderten zu helfen. Was dank dieses „Vereins im Verein“ bestens gelungen ist: 7850 Euro kamen am 15. August zusammen, als 150 Golfpark-Mitglieder und Gäste zugunsten des Fördervereins spielten und spendeten, u.a. mit einem Mini-Greenfee von nur 25 Euro oder einem 10 Euro-Einsatz an einem Par3 -Loch, bei dem man aus 180 bzw. 160 Metern das Grün treffen sollte. Das gelang nur 3 der 150 Spieler - aber die Kasse „klingelte“, was Loch-Manager Attila noch nach 12 Stunden Arbeit happy machte.  So hilft man quasi ‚selfmade‘, die stetig steigenden Kosten für die Ausbildung und das Training der Jugendlichen, der Mitglieder und der behinderten Golfer zu decken...

Golfpark-Geschäftsführer Jochen Hornig lobte neben den Greenkeepern um Günther Mayer, den Marschalls und dem Gastro-Team von Top-Wirt Heinz Wernitznig (der seit 13 Jahren auch bei Nicht-Golfern äußerst beliebt im Golfpark ist) nach den zwei Starts und Ehrungen am Vor- und Nachmittag vor allem seinen agilen Sportwart und Marketingchef Vincent Weinzettel, der die wochenlange Vorarbeit für eine Idee leistete, die bahnbrechend für den Amateursport sein sollte. So nach dem Motto: Engagement generiert Einnahmen...

Der Münchner Internist Thomas Brey, Vorstand des Fördervereins im Golfpark München Aschheim und selbst Vater zweier Nachwuchs-Golfer im Alter von 7 und 11 Jahren:“ Der Förderverein dankt nicht nur für die Unterstützung der Nachwuchsarbeit, sondern auch im Namen der behinderten Golfer, die in Aschheim eine gute Heimat gefunden haben. Der Golfpark schafft es mit so einem Turnier auch hervorragend, dass Alt und Jung zusammen rücken, dass die Jugendlichen keinerlei Berührungsängste haben, mit unseren Behinderten zusammen zu spielen und dass dadurch eine natürlich Entwicklung gefördert wird.“ Geschäftsführer Jochen Hornig ergänzt konkret: „Wir werden, auch dank des Engagements des Volksmusik-Paares Marianne & Michel Hartl, für die Behinderten mehr Barrierefreiheiten im Golfpark errichten.“

Schon alleine deswegen hat sich der Tag des Fördervereins gelohnt...und: Sieger gab es nach mehr oder weniger Schlägen natürlich auch. Aber an so einem Tag waren alle Beteiligten Sieger...!

Text und Fotos: Conny Konzack